Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung der Sachbezugskarte?
Wie läuft die Einführung der Sachbezugskarte ab?
Welche Daten müssen für Mitarbeiter hinterlegt sein, damit die Karten bestellt werden können?
Wann wird die Zahlungsaufforderung für die Kartenaufladung versendet?
Warum wurden die Karten trotz Überweisung nicht aufgeladen?
Wo kann die Sachbezugskarte eingesetzt werden?
Wo können Mitarbeiter ihr Guthaben einsehen?
Ein Mitarbeiter hat die Karte versehentlich deaktiviert: Was passiert jetzt?
Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen: Was passiert mit der Karte?
Was ist die Sachbezugskarte?
Die Sachbezugskarte ist eine regionale Mastercard, die im Rahmen des steuerfreien Sachbezugs genutzt werden kann. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern monatlich ein Guthaben zur Verfügung stellen, das innerhalb eines definierten PLZ-Gebiets bei Mastercard-Akzeptanzstellen eingesetzt werden kann.
Die Karte kann außerdem digital über Apple Pay oder Google Wallet genutzt werden.
Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung der Sachbezugskarte?
Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen die Sachbezugskarte nutzen kann, ist, dass es mindestens 25 Mitarbeiter beschäftigt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese die Karte auch tatsächlich nutzen.
Wie läuft die Einführung der Sachbezugskarte ab?
Die Einführung erfolgt in mehreren Schritten:
- Sie als Arbeitgeber erhalten von Probonio die erforderliche Firmenvereinbarung.
- Sie senden die unterschriebene Vereinbarung und Ihr Firmenlogo an Probonio.
- Anschließend erfolgt die Legitimation (KYC-Prüfung) durch PayCenter.
- Nach erfolgreicher Prüfung wird ein Sammelkonto eingerichtet und das Kartendesign erstellt.
- Danach können Sie im Arbeitgeber-Portal die Sachbezugskarten für Ihre Mitarbeiter bestellen.
Die Legitimation kann etwa 1–2 Wochen dauern.
Welche Daten müssen für Mitarbeiter hinterlegt sein, damit die Sachbezugskarten bestellt werden können?
Damit eine Sachbezugskarte bestellt werden kann, müssen folgende Pflichtangaben vollständig im Mitarbeiterprofil gepflegt sein:
- Anrede
- Vorname und Nachname
- Geburtsdatum
- Personalnummer
- E-Mail-Adresse
- vollständige Adresse
Wichtig: Alle Angaben müssen korrekt hinterlegt sein. Fiktive Angaben können bei einer etwaigen Geldwäscheprüfung zu Problemen führen.
Wann wird die Zahlungsaufforderung für die Kartenaufladung versendet?
Die Zahlungsaufforderung wird monatlich jeweils 5 Tage vor Monatsende von PayCenter versendet.
Warum wurden die Sachbezugskarten trotz Überweisung nicht aufgeladen?
Die häufigste Ursache ist ein nicht ausreichendes Guthaben auf dem Sammelkonto.
Bitte prüfen Sie im Arbeitgeber-Portal:
- den benötigten Budgetbetrag
- die vorhandenen Budgetaufladungen
- ob ausreichend Guthaben für alle Karten vorhanden ist
Sobald genügend Guthaben auf dem Sammelkonto vorhanden ist, werden die Sachbezugskarten automatisch aufgeladen.
Wo kann die Sachbezugskarte eingesetzt werden?
Die Karte kann deutschlandweit bei Mastercard-Akzeptanzstellen innerhalb des freigegebenen PLZ-Gebiets verwendet werden.
Das jeweilige Einsatzgebiet wird Ihren Mitarbeitern in der Probonio-App angezeigt.
Wo können Mitarbeiter ihr Guthaben einsehen?
Das aktuelle Guthaben kann über folgende Wege eingesehen werden:
- Probonio-App
- VIMpay-App
- Webportal der Sachbezugskarte
Ein Mitarbeiter hat seine Sachbezugskarte versehentlich deaktiviert. Was passiert jetzt?
Wenn ausschließlich die Sachbezugskarte genutzt wird, wird diese automatisch im Folgemonat wieder aktiviert.
Falls zusätzlich Gutscheine angeboten werden, stehen im nächsten Monat zunächst nur Gutscheine zur Verfügung. Die SAchbezugskarte kann danach erneut aktiviert werden.
Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen. Was passiert mit der Sachbezugskarte?
Der Benefit kann zum gewünschten Zeitpunkt beendet werden. Bereits vorhandenes Guthaben auf der Sachbezugskarte bleibt bestehen.
Falls die Kartenaufladung bereits angestoßen wurde, kann die Aufladung durch Probonio gestoppt werden, sofern das Guthaben noch nicht genutzt wurde.
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